Manche Ideen klingen auf dem Papier hervorragend und trotzdem ist man sich nicht ganz sicher: Funktioniert das wirklich so? Wollen die Nutzer das überhaupt? Und ist es das Budget wert? Solche Fragen lassen sich in Meetings erstaunlich schlecht beantworten. Was aber enorm hilft, ist so schnell wie möglich etwas in den Händen zu haben und die Idee konkret ausprobieren zu können.

Genau das haben wir gemeinsam mit CHOOSE Integration erlebt.

Die Ausgangslage: eine spannende Idee, limitiert in der OneNote Umgebung

CHOOSE Integration in Basel begleitet Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in die Berufswelt. Das Herzstück ist das Programm «Level.Up!»: Schritt für Schritt – Level für Level – arbeiten sich die Jugendlichen durch ihre berufliche Orientierung, entdecken ihre Stärken und gewinnen Klarheit über ihre Möglichkeiten.

Die Idee dahinter überzeugt, jedoch war sie durch die Kopplung mit OneNote zu sehr eingeschränkt. Grad der für die Jugendlichen motivierendste Teil 'Gamification' war in diesem Rahmen nicht umsetzbar.

Ein Tag, drei Phasen, ein funktionierender Prototyp

Statt monatelang zu konzipieren, haben wir an einem einzigen Tag einen echten Prototyp gebaut. Am Vormittag haben wir gemeinsam die Anforderungen analysiert: Was muss das System können, wer nutzt es, was soll es bei den Jugendlichen auslösen? Am Nachmittag haben wir eine erste Version mit Assistenz von KI implementiert implementiert.

Das Ergebnis war kein Klick-Dummy, sondern eine echte, bedienbare Web-App: mit einem «Mein Weg»-Pfad, freischaltbaren Leveln, XP-Punkten und einer Struktur, die Jugendliche motiviert, dranzubleiben.

Der eigentliche Durchbruch: Klarheit

Das Spannendste passierte, als der Prototyp lief. Mit der funktionierenden App in der Hand wurde plötzlich greifbar, was vorher niemand so genau benennen konnte. Anforderungen und Wünsche, die in keinem Konzeptpapier gestanden hatten, lagen auf einmal auf dem Tisch.

Das ist kein Zufall, sondern der Kern unserer Arbeit: Ein Konzept auf Papier diskutiert man. Einen Prototyp erlebt man – und merkt sofort, was fehlt und was wirklich zählt.

Was CHOOSE jetzt damit macht

Aus einer Idee ist innert eines Tages etwas geworden, mit dem CHOOSE konkret weiterarbeiten kann:

  • Die App lässt sich direkt mit Jugendlichen testen – echtes Feedback statt Vermutungen.
  • Gegenüber Stiftungen kann CHOOSE eine funktionierende Lösung zeigen statt einer Idee auf Papier – ein gewaltiger Unterschied, wenn es um Fördergelder geht.
  • Und der Prototyp bildet das technische Fundament für die spätere, ausgereifte App.

Warum ein Prototyp mehr bringt als ein langes Konzept

Der grösste Risikofaktor bei Software ist nicht das Programmieren – es ist die Unsicherheit darüber, was überhaupt gebaut werden soll. Wochenlange Konzeptphasen verschieben diese Unsicherheit nur nach hinten. Ein funktionierender Prototyp löst sie auf, weil er die richtigen Fragen sichtbar macht, solange noch kein grosses Budget gebunden ist.

Für CHF 2'500 weiss man so nach einem Tag nicht nur, ob die Idee funktioniert, sondern auch, wie man sie sinnvoll weiterentwickelt.

Eure Idee. Ein Tag. Ein Prototyp.

Habt ihr eine Idee, die endlich greifbar werden soll – um sie zu testen, intern zu überzeugen oder Fördergelder und Budget freizuschalten? Genau dafür gibt es den Prototype Sprint: An einem Tag von der Idee zu etwas, das man anfassen, bedienen und zeigen kann. Zum Pauschalpreis, ohne Risiko, inklusive aller Rechte am Code.

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